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Über SAL

Einblicke in Mission, Werte und Forschungsaktivitäten sowie den Beitrag von SAL zur europäischen Innovationslandschaft.

EMI Clean Conver­ters

Elek­tro­ma­gne­ti­sche Störungen früh­zeitig erkennen statt kost­spielig nach­bes­sern: Mit unserem Simu­la­ti­ons­frame­work können EMV-Risiken bereits während der Entwick­lung leis­tungs­elek­tro­ni­scher Systeme bewertet und mini­miert werden.

Projektziele

Die elek­tro­ma­gne­ti­sche Verträg­lich­keit (EMV) ist ein entschei­dender Faktor für die erfolg­reiche Markt­ein­füh­rung elek­tro­ni­scher Produkte. Da die EMV-Konfor­mität häufig erst in späten Entwick­lungs­phasen über­prüft wird, führen notwen­dige Anpas­sungen oft zu erheb­li­chen Zusatz­kosten und Verzö­ge­rungen.

Durch die früh­zei­tige Berück­sich­ti­gung von EMV-Aspekten bei der Entwick­lung leis­tungs­elek­tro­ni­scher Systeme lassen sich diese Risiken deut­lich redu­zieren. Im Rahmen dieses Projekts entwi­ckeln wir ein Simu­la­ti­ons­frame­work für leis­tungs­elek­tro­ni­sche Hard­ware­de­signs, das unseren Part­nern ermög­licht, elek­tro­ma­gne­ti­sche Störungen (EMI) bereits während des gesamten Entwick­lungs­pro­zesses zuver­lässig vorher­zu­sagen und zu bewerten. Dadurch können poten­zi­elle Probleme früh­zeitig erkannt und kosten­ef­fi­zient behoben werden, bevor sie in der Praxis auftreten.

Umfang

  • Wir nutzen modernste leis­tungs­elek­tro­ni­sche Entwürfe, um Simu­la­ti­ons­ver­fahren sowie Methoden zur Kompo­nen­ten­mo­del­lie­rung zu entwi­ckeln und unseren Part­nern die Anwen­dung dieser praxis­nahen Ansätze in ihren Unter­nehmen zu ermög­li­chen.
  • Diese Verfahren erlauben die Model­lie­rung aller rele­vanten Kompo­nenten und deren Inte­gra­tion in den entwi­ckelten Simu­la­ti­ons­ab­lauf. Die Kompo­nen­ten­mo­delle werden dabei weit über ihren funk­tio­nalen Modell­be­reich hinaus erwei­tert, beispiels­weise durch die Berück­sich­ti­gung eines erwei­terten Frequenz­be­reichs sowie des Einflusses unter­schied­li­cher Betrieb­spunkte. Die Projekt­partner werden in der Lage sein, diese Modelle selbst­ständig zu erstellen und die entwi­ckelten Simu­la­ti­ons­ver­fahren anzu­wenden.
  • Zur Begren­zung der Simu­la­ti­ons­zeiten auf ein prak­ti­ka­bles Maß kommen Methoden des Reduced Order Mode­ling (Model­lie­rung redu­zierter Ordnung) zum Einsatz.
  • Darüber hinaus setzen wir Algo­rithmen des maschi­nellen Lernens ein und nutzen Surrog­at­mo­delle, um globale Optima bei der Ausle­gung im Span­nungs­feld zwischen EMV-Leis­tung und Kosten zu iden­ti­fi­zieren.
  • Wir entwi­ckeln Simu­la­ti­ons­ver­fahren sowohl für leitungs­ge­bun­dene als auch für abge­strahlte Emis­sionen in einem Frequenz­be­reich von bis zu mehreren hundert MHz und gehen damit deut­lich über den aktu­ellen Stand der Technik hinaus.

Vorteile für die Indus­trie

  • Attrak­tive Kofi­nan­zie­rung: SAL über­nimmt 50 % des Projekt­vo­lu­mens. Unter­nehmen tragen ledig­lich 25 % in bar und 25 % in Form von Sach­leis­tungen. Erfahren Sie mehr.
  • Wett­be­werbs­vor­teil:
    • Früh­zei­tige Abschät­zung elek­tro­ma­gne­ti­scher Störungen (EMI) in leis­tungs­elek­tro­ni­schen Systemen durch die Nutzung des im Projekt gene­rierten geis­tigen Eigen­tums.
    • Aufbau eines umfas­senden Verständ­nisses des „Design for EMC“-Ökosys­tems sowie Bereit­stel­lung geeig­neter Kompo­nen­ten­mo­delle und Schnitt­stellen.
  • Risi­ko­mi­ni­mie­rung: Früh­zei­tige Erken­nung von EMV-Problemen und Vermei­dung zusätz­li­cher Kosten sowie zeit­li­cher Verzö­ge­rungen durch nicht bestan­dene EMV-Zerti­fi­zie­rungen.
  • Inno­va­tion: Zugang zu zukünf­tigen EMV-Model­lie­rungs- und Simu­la­ti­ons­me­thoden sowie die Möglich­keit, neue tech­no­lo­gi­sche Trends früh­zeitig zu erfor­schen.
  • Part­ner­schaft: Zusam­men­ar­beit in einem wegwei­senden und effi­zi­enten Inno­va­ti­ons­öko­system.
  • Markt­vor­teil: Stär­kung der Wett­be­werbs­fä­hig­keit durch die Imple­men­tie­rung von „Design for EMC“.

Projekt­kon­sor­tium

Projekt-
fakten

  • Projekt­start: Q2 2026
  • Inter­na­tio­nales Konsor­tium mit zahl­rei­chen Indus­trie­part­nern
  • Vier­jäh­rige Projekt­lauf­zeit

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Kontakt

Business Development
Peter Rechberger MSc
Business Development Power Electronics
Graz
Projektleiter:in
DI Dr. Bernhard Auinger
Head of Research Unit Coexistence & Electromagnetic Compatibility
Graz

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