Die steigende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen sowie strengere CO₂-Emissionsvorgaben veranlassen Automobilhersteller dazu, die Energieverteilung in Fahrzeugen grundlegend neu zu denken. Gleichzeitig führen zusätzliche Funktionen wie autonomes Fahren zu einem stark steigenden Energiebedarf und höheren Anforderungen an die Zuverlässigkeit zukünftiger Bordnetzsysteme.
Während Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor bislang Leistungswerte zwischen 600 W und 3 kW benötigten, wird bei zukünftigen Fahrzeugen ein deutlich höherer Leistungsbedarf erwartet. Dies belastet insbesondere das Niederspannungs-Bordnetz und stellt neue Anforderungen an Sicherheit und Zuverlässigkeit – zentrale Faktoren vor allem für autonome Fahrzeuge.
Im Rahmen dieses Projekts werden daher unterschiedliche Konzepte und Architekturen für Hoch- und Niederspannungs-Bordnetzsysteme untersucht und unter spezifischen Betriebsbedingungen bewertet. Dabei stehen Kriterien wie Effizienz, Zuverlässigkeit sowie der Kompromiss zwischen Systemrobustheit und zusätzlichem Platz- bzw. Gewichtsbedarf im Fokus.
Darüber hinaus soll eine vergleichende Analyse der Konzepte zeigen, ob ein System das Potenzial hat, die Niederspannungsbatterie vollständig zu ersetzen. Dadurch könnten das Fahrzeuggewicht weiter reduziert und der Gesamtwirkungsgrad von Elektrofahrzeugen verbessert werden.
Titel: Redundant & Efficient DC/DC System for Electromobility (REDSEL)
Projektleiter: Albert Frank
Programm: Zero Emission Mobility
Förderinstitution: FFG – Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft
Projektdauer: 24 Monate (seit März 2024)
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