Smarter Leichtbau 4.1

Silicon Austria Labs entwickelt und charakterisiert Sensoren mittels Inkjet-Technologie, die Vorteile in der Produktion und der Verbundwerkstoffindustrie bringen sollen.

Projektziele

Silicon Austria Labs konnte im Rahmen des Projekts Smarter Leichtbau 4.0 bisher drei Sensoren, einen Temperatur-, einen Feuchte- und einen Dehnungssensor, mittels Inkjet-Druck-Technologie entwickeln und charakterisieren. Durch diese Sensoren sollen sowohl in der Produktion als auch in der sicheren Nutzung der Verbundwerkstoffe gravierende Vorteile generiert werden.

Angelehnt an die Arbeit des W3C Forschungszentrums, liegt der Fokus der SAL GmbH, bei Fortführung der aktuellen Projektthematik, auf der Verwendung nachwachsender und kompostierbarer Rohstoffe als Basis für die entwickelten Sensoren. Biologisch abbaubare Substrate wären sowohl zur Integration in Naturfaserverbundwerkstoffen, als auch in lebensmittelechten Verpackungen etc. bestens geeignet, bei gleichzeitig unbedenklicher Entsorgung. Dabei wären die Evaluierung der Kompatibilität von Tinten und Substraten sowie die Optimierung des Druckprozesses selbst ein großer Teil der Forschungsarbeit.

Ein weiterer Schwerpunkt ist das Thema „Smart Readout“, das in der ersten Phase des Projekts nur informativ bearbeitet wurde. Um mechanische Störstellen in den Leichtbauelementen zu vermeiden, wären kabellose Auslesemethoden der entwickelten Sensorik weitaus besser geeignet.

 

Projektkonsortium

Das Projekt wird von drei Forschungseinrichtungen des Landes Kärnten initiiert und durchgeführt: Kompetenzzentrum Holz GmbH, Silicon Austria Labs GmbH und Fachhochschule Kärnten.

Projektfakten

  • Titel: Smarter Leichtbau 4.1
  • Programm: EFRE – Regionale Impulsförderung
  • Laufzeit: 23 Monate (02/2021 – 12/2022)
  • Forschungsvolumen: 748.092 €
  • Konsortium: SAL, FH Kärnten, W3C
  • Link EFRE: http://www.efre.gv.at/

Ihr Ansprechpartner

DI Lukas Rauter

Forschungsprogramm

Dieses Projekt wird aus Mitteln des EFRE Euro­päi­schen Fonds für regio­nale Entwick­lung ko-finan­ziert.

Link: https://www.efre.gv.at/