Zusammenarbeit

Partnerschaften für Forschung, Entwicklung und Technologietransfer – von gemeinsamen Projekten bis hin zu maßgeschneiderten Lösungen.

Über SAL

Einblicke in Mission, Werte und Forschungsaktivitäten sowie den Beitrag von SAL zur europäischen Innovationslandschaft.

NEAPOLIS II – POLICY-ENABLED INNO­VA­TION

Gemein­same Erar­bei­tung eines Verständ­nisses der zukünf­tigen Markt­be­din­gungen, die durch die Flut aktu­eller Geset­zes­än­de­rungen entstehen und die Ablei­tung von Inno­va­tions-Chancen.

Ziel­set­zung

Unsere Gesell­schaft gestaltet zukünf­tige Märkte zuneh­mend durch Gesetze. Eines der Haupt­ziele von Umwelt­re­gu­la­rien ist es, nach­hal­tige Tech­no­lo­gien & Inno­va­tionen wett­be­werbs­fähig zu machen.

Aus einer Comp­li­ance-Perspek­tive ist das Wissen um diese Regu­la­rien bereits in den Unter­nehmen vorhanden.

In diesem Projekt wird die ebenso entschei­dende Inno­va­tions-Perspek­tive erar­beitet: Wann kann ich mit welcher Inno­va­tion, auf welchen Märkten auf Basis der Regu­la­rien Geld verdienen?

Dafür wird durch einen kolla­bo­ra­tiven und inter­dis­zi­pli­nären Ansatz belast­bares Wissen über Regu­la­rien insbe­son­dere in den Inno­va­ti­ons­ab­tei­lungen gemeinsam aufge­baut.

Im vorlie­genden 6-Monats-Projekt wird das Thema aus einer Top-Down-Perspek­tive erar­beitet, um schnell für alle Partner einen Überblick zu ermög­li­chen. Es werden gemeinsam die Ansätze mit der größten Rele­vanz für die Partner iden­ti­fi­ziert. Es besteht die Möglich­keit zu einer Fort­set­zung der Kolla­bo­ra­tion zur Vertie­fung ausge­wählter Themen.

 

Folgende Forschungs­fragen sollen beant­wortet werden:

  • Poli­ti­sche Instru­mente: Wie sieht die Land­schaft der aktu­ellen und ange­kün­digten Umwelt-, Sozial- und geostra­te­gi­schen Vorschriften und markt­ba­sierten Instru­mente in der EU aus, und welche dieser Vorschriften sind für Inno­va­tionen im erwei­terten Elek­tro­nik­sektor rele­vant (in kurz-, mittel- und lang­fris­tigen Perspek­tiven)?
  • Welche poten­zi­ellen Auswir­kungen haben aktu­elle und ange­kün­digte Umwelt-, Sozial- und geostra­te­gi­sche Vorschriften in der EU auf die Wett­be­werbs­fä­hig­keit beste­hender und zukünf­tiger Tech­no­lo­gien, Produkte, Mate­ria­lien und Geschäfts­mo­delle im erwei­terten Elek­tro­nik­sektor und bezüg­lich neuer Chancen als Lösungs­an­bieter?
  • Welche Inno­va­ti­ons­chancen ergeben sich dadurch?
  • Welche Risiken bestehen auf poli­tisch geformten Märkten?
  • Welche Inno­va­ti­ons­stra­te­gien sind vor diesem Hinter­grund sinn­voll?
  • Welche geeig­neten Orga­ni­sa­ti­ons­struk­turen und Prozesse gibt es, um zukunfts­ori­en­tierte nach­hal­tige Inno­va­tionen auf Basis von Vorschriften zu managen?

 

Das Projekt nützt folgende Methoden:

  • Der aktu­elle Wissens­stand und der Wissens­be­darf der teil­neh­menden Unter­nehmen werden durch Inter­views erhoben.
  • Der Wissens­stand wird entlang der Forschungs­fragen und entspre­chend den Bedarfen der Partner von SAL weiter­ent­wi­ckelt.
  • In zwei unter­neh­mens­über­grei­fenden Work­shops (à 4 h) wird das gesam­melte Wissen trans­fe­riert, exis­tie­rendes Wissen der Unter­nehmen ausge­tauscht und gemeinsam neues Wissen erar­beitet.
  • Zwischen den Work­shops werden optio­nale Möglich­keiten zur Inten­si­vie­rung der Zusam­men­ar­beit und des Wissens­trans­fers ange­boten (e.g. Working-out Loud, Online- oder Onsite-Arbeits­treffen, schnelles Feed­back zu Zwischen­er­geb­nissen).
  • Externe Exper­tinnen und Experten werden bei Bedarf hinzu­ge­zogen.
  • Ein Super­vi­sions-Work­shop bindet weitere Entschei­dungs­träger:innen aus den Unter­nehmen ein, um Ergeb­nisse zu kommu­ni­zieren und etwaige Folge-Kolla­bo­ra­tionen zu defi­nieren.
  • Disse­mi­na­tions-Mate­ria­lien unter­stützen die Kommu­ni­ka­tion der Ergeb­nisse in den jewei­ligen Unter­nehmen.

 

Empfoh­lene Team-Zusam­men­set­zung seitens der teil­neh­menden Unter­nehmen:

Colla­bo­ra­tion Circle:

  • 2 (ev. 3) Personen pro Unter­nehmen
  • Fach­li­cher Hinter­grund: Inno­va­ti­ons­ma­nage­ment (zentral oder Produkt-spezi­fisch), Corpo­rate Fore­sight, Geschäfts­feld­ent­wick­lung, Produkt-Nach­hal­tig­keit.
  • Zeit­auf­wand pro Person: Inter­view 2 h, 3 Work­shops à 4 h, 5-20 h Vertie­fung & Kolla­bo­ra­tion.

 

Super­vi­sory Circle:

  • 2-3 Personen pro Unter­nehmen
  • Fach­li­cher Hinter­grund: Produkt­grup­pen­ver­ant­wort­liche, Inno­va­ti­ons­ver­ant­wort­liche, CTO, Konzern­stra­tegie, Nach­hal­tig­keits­ver­ant­wort­liche.
  • Zeit­auf­wand pro Person: Inter­view 1 h, 1 Work­shop à 4 h

Erwartete Ergebnisse 

  • Land­karte rele­vanter Gesetze – insbe­son­dere der Nach­hal­tig­keits-Gesetze und beglei­tender Indus­trie-Politik.
  • Verständnis für zukünf­tige Markt­be­din­gungen
  • Iden­ti­fi­zierte Wirkung auf Wett­be­werbs­fä­hig­keit und Chancen von Inno­va­tionen
  • Abge­lei­tete Inno­va­tions-Chancen
    • Wirt­schaft­liche Vorteile und Diffe­ren­zie­rungs­mög­lich­keiten durch die Reduk­tion des eigenen ökolo­gi­schen Impacts
    • Geschäfts­feld­ent­wick­lung als Lösungs­an­bieter auf neuen durch Regu­la­rien geschaf­fenen Märkten
  • Verständnis für neue Arten von Risiken bei poli­tisch geschaf­fenen Markt­be­din­gungen
  • Inter­dis­zi­pli­näres Netz­werk von Exper­tinnen und Experten
  • Iden­ti­fi­zierte und prio­ri­sierte mögliche Folge­schritte für die Part­ner­un­ter­nehmen
  • Ergeb­nis­be­richt und Kommu­ni­ka­ti­ons­ma­te­ria­lien

Kontakt

Business Development
Dr. Bernhard Bergmair
Team Lead Sustainability for EBS
Linz

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