Intelligente Technologien für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft – dazu sprachen zahlreiche Vertreter*innen aus Wirtschaft und Wissenschaft bei der #EBSCON in Graz. Das Netzwerkevent der österreichischen Elektronik-Branche brachte unter dem Motto „Building bridges for tomorrow“ Industrie und Spitzenforschung zusammen. Die Silicon Austria Labs war mit Standortleiterin Christina Hirschl und SAL-Forscher András Montvay auch in zwei Panels zu den bewegenden Themen der Gegenwart vertreten.

Hochkarätige Gäste

Nach der offiziellen Eröffnungsrede von Andreas Starzacher, CEO des Silicon Alps Clusters, folgte die Überleitung an Robert Gfrerer, welcher mit 1.12.2021 die Geschäftsleitung der Silicon Alps Cluster GmbH übernehmen wird. Barbara Eibinger-Miedl, Landesrätin für Wirtschaft, Tourismus, Regionen, Wissenschaft und Forschung, und Erhard Juritsch, Vorstand KWF, äußerten sich zur Wichtigkeit der EBS in der Steiermark und in Kärnten. Der renommierte Zukunftsforscher Tristan Horx hielt die Opening Keynote, wo er seine Vision über die kommenden Megatrends, die Formen der Nachhaltigkeit, die Generationen- und Talentkluft und das Zusammenspiel von Technologie und Gesellschaft als Ganzes vorstellte. Im Anschluss an die tiefergreifendere Fragerunde mit dem Zukunftsforscher begannen die hochrangigen Panel-Diskussionen.

Hochkarätige Diskussionen

Christina Hirschl diskutierte gemeinsam mit Kolleg*innen am Podium unter dem Titel „Tech 4 Green“ die Frage, wie mithilfe von elektronikbasierten Systemen die „grüne Transformation“ gelingen kann. „Mikroelektronik hat als Gamechanger für eine nachhaltigere Zukunft großes Potenzial, denn sie ist die Grundlage für viele Anwendungen im Bereich des Klimaschutzes“, so Hirschl, Standortleiterin von SAL in Villach und Leiterin der Research Divisons Sensor Systems und System Integration Technologies. „Bei SAL forscht unser Team in Zusammenarbeit mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft an anwendungsorientierten Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.“

András Montvay und weitere Expert*innen stellten sich im Rahmen des Panels "Artificial Intelligence" den Fragen, wie Künstliche Intelligenz uns dabei helfen kann, den Kampf gegen den Klimawandel zu gewinnen. "KI ist nur das Werkzeug. Am Ende ist die Künstliche Intelligenz dazu da, um eine Optimierungsherausforderung zu lösen. Wenn mein Optimierungsziel darin liegt, als Unternehmen grün und nachhaltig zu werden, dann wird KI das für mich erledigen", so Montvay über das Nutzungspotenzial von KI. Weiters sei es wichtig, vor allem der älteren Generation die Angst vor KI zu nehmen, da KI bereits in vielen Lebensbereichen allgegenwärtig ist und zukünftig von noch größerer Bedeutung sein wird.

Neben den spannenden Diskussionen auf der Bühne, veranschaulichten Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Hochschulen ihre Lösungen zur Trendwende im Ausstellungsbereich in den Sälen. Hier wurden Ideen ausgetauscht und über mögliche Gebiete der Zusammenarbeit diskutiert.

Die Konferenz

Die #EBSCON wurde vom Silicon Alps Cluster in Kooperation mit SAL veranstaltet. Das erstmalig abgehaltene Netzwerktreffen fand als Hybrid-Veranstaltung im Congress Graz sowie erreichbar mittels Onlinestream statt. Der Livestream aller Vorträge und Panels kann nochmals unter folgendem Link abgerufen werden:

https://ebscon.eu/catch-up-on-the-ebscon-2021-rewatch-the-livestream/